Als Amenorrhea wird das Nichteintreten (primäre A.) oder Ausbleiben (sekundäre A. = Menostase) der Regelblutung bei der geschlechtsreifen Frau bezeichnet. Das normale Ausbleiben der Regel kommt vor bei Mädchen vor der Pubertät, während der Schwangerschaft, beim Stillen und in der Menopause.
A.Yoga Lösungen:
· Padmasana - Lotus Sitzhaltung · Paschimotanasana - Dehnen des Gesäßes(Pobacken) · Bhujangasana - Schlangensitzhaltung · Shalabhasana - Heuschrecke · Dhanurasana - Bogen-haltung · Sarvangasana - Schulterstand-Haltung · Halasana - Pflug-Haltung
a. Padmasana – Lotus Haltung
1. Sthiti (Sanskritbegriff für Stillhalten=RUHEPOSITION) für die sitzende Position: Sitzen Sie am Boden mit ausgestreckten Füßen, die Fersen zusammen gehalten, Handfläche leicht am Boden gepreßt neben der Hüfte und aufgerichtetes Rückgrat 2. Beugen Sie das rechte Bein am Kniegelenk, halten Sie den rechten Fuß mit beiden Händen and und plazieren Sie ihn am Oberschenkel. In der selben Weise verfahren Sie mit dem linken Fuß mit umgedrehten Sohlen. 3. Lassen Sie die Fersen den Bauch berühren. 4. Sitzen Sie aufrecht mit ausgestreckten Armen mit gebeugten Zeigefinger, so daß Zeigefinger und Daumen sich berühren. 5. Atmen Sie fünfmal tief ein und aus mit geschlossenen Augen. 6. Kehren Sie zur Ausgangsposition zurück und wiederholen Sie daselbe mit dem linken Fuß.
b. Paschimotanasana – Posterior Stretching Posture
1. Sthiti für sitzende Position 2. Heben Sie beide Arme über den Kopf, bis sie die Ohren berühren, Handflächen nach vorne gerichtet, während sie inhalieren 3. Atmen Sie langsam aus und beugen Sie Ihre Brust nach vorne. 4. Versuchen Sie, Ihre Fußspitzen mit beiden Händen zu halten, Ihre Stirn sollte das Knie berühren, ohne daß dieses gebeugt wird. 5. Atmen Sie normal für einige Sekunden 6. Wiederholen Sie den Vorgang mit der anderen Seite
c. Bhujangasana –Schlangensitzhaltung (Kobra)
1. Sthiti bei der geneigten Position: Liegen Sie flach am Boden, mit dem Gesicht nach unten, Beine zusammen, das Kinn sollte den Boden berühren, Hände am Körper anlegen, und die Sohlen nach oben gerichtet. 2. Handflächen neben der Brust, Hände bei den Ellbogen gebeugt. 3. Während Sie einatmen, heben Sie den Kopf und den oberen Teil der Brust langsam bis zum Nabel. Halten Sie den Teil unterm Nabel gerade, während Sie den Boden berühren. 4. Beugen Sie das Rückgrat langsam nach hinten und halten den Kopf hoch. 5. Versuchen Sie diese Stellung für einige Sekunden zu halten. 6. Atmen Sie langsam aus, während Sie zur ursprünglichen Position oder Sthiti zurückkehren.
d. Shalabhasana – Die Heuschrecke
1. Sthiti vor der Heuschrecken Haltung: Liegen Sie flach am Boden, Gesicht nach unten, Beine zusammen, das Kinn sollte den Boden berühren, Hände an den Seiten des Körpers und Fußsohlen nach oben gerichtet. 2. Hände zusammengepreßt unter den Schenkelpartien. 3. Beide Beine heben ohne die Knie zu beugen und atmen Sie ein. 4. Halten Sie diese Position für einige Zeit. 5. Atmen Sie langsam aus, während Sie zur ursprünglichen Position zurückkehren.
e. Dhanurasana – Der Bogen
1. Sthiti vor der Bogen Haltung: Liegen Sie flach am Boden, Gesicht nach unten, Beine zusammen, das Kinn sollte den Boden berühren, Hände an den Seiten des Körpers und Fußsohlen nach oben gerichtet. 2. Beugen Sie Ihre Beine und das Knie langsam 3. Atmen Sie langsam während Sie Ihre Füße an den Händen halten. 4. Krümmen Sie Ihren Rücken um die Form eines Bogens einzunehmen, den Ellbogen entspannt und schauen Sie aufrecht, während Sie einatmen 5. Halten Sie diese Position für einige Zeit. 6. Atmen Sie langsam aus, während Sie zur ursprünglichen Position zurückkehren. 7. Atmen Sie dreimal ein und aus und wiederholen Sie diese Stellung fünfmal.
f. Sarvangasana - Schulterstand
1. Sthiti vor der Rückenlage – Liegen Sie auf dem Rücken am Boden, strecken Sie Ihre Arme über den Kopf 2. Heben Sie beide Beine langsam an bis Sie einen Winkel von 45 Grad erreicht haben, dann 90 Grad zum Boden und atmen Sie ein. 3. Mit Unterstützung der Arme und der Ellbogen heben Sie langsam Ihr Gesäß und den Rumpf an ohne den Kopf zu bewegen, das Kinn sollte Ihren Hals berühren. 4. Halten Sie diese Position für einige Zeit. 5. Atmen Sie langsam aus, während Sie zur ursprünglichen Position zurückkehren.
g. Halasana – Der Pflug
1. Sthiti vor der Rückenlage - Liegen Sie auf dem Rücken am Boden, strecken Sie Ihre Arme über den Kopf 2. Heben Sie beide Beine langsam an bis Sie einen Winkel von 45 Grad erreicht haben, dann 90 Grad zum Boden und atmen Sie ein. 3. Mit Unterstützung der Arme und der Ellbogen heben Sie langsam Ihr Gesäß und den Rumpf an ohne den Kopf zu bewegen, das Kinn sollte Ihren Hals berühren. 4. Beugen Sie Ihre Beine, bis sie den Boden berühren, Hände gegenüber den Füßen. 5. Halten Sie diese Position für einige Zeit. 6. Atmen Sie langsam aus, während Sie zur ursprünglichen Position zurückkehren.
B. Pranayama :
- Nadi Shudhi Pranayama Reinigen der Nerven durch Atmen - Sitkari Pranayama Atemübung mit gefalteter Zunge - Shitali Pranayama Atemübung mit Zunge zum Schnabel geformt - Ujjayi Pranayama Atemübung mit ausgedehnten Lungen
a. Nadi Shudhi Pranayama – Reinigung der Nerven
1. Sitzen Sie aufrecht in Padmasana – Lotus Stellung oder einer anderen meditativen Stellung. Atmen Sie aus! 2. Schließen Sie das rechte Nasenloch mit dem rechten Daumen und atmen Sie langsam ein. 3. Machen Sie dieselbe Prozedur nun mit dem linken Nasenloch mit dem Ringfinger der rechten Hand und atmen ohne das rechte Nasenloch. 4. Wiederholen Sie diese Prozedur einige Male und beenden dann den Zyklus des Nadi Shudhi Pranayama. 5. Wiederholen Sie diese Verfahren aber mindestens neun Mal.
b. Sitkari Pranayama – Atenübung mit gefalteter Zunge
1. Sitzen Sie aufrecht in Padmasana – Lotus Stellung oder einer anderen meditativen Stellung. Atmen Sie aus! 2. Rollen Sie Ihre Zunge nach hinten bis die Spitze den harten Gaumen berührt mit einer kleinen Öffung auf beiden Seiten 3. Saugen Sie nun die Luft durch die Seitenöffungen der Zunge ein und machen ein zischendes Geräusch dabei. Halten Sie den Atem so lange wie möglich an 4. Atmen Sie durch beide Nasenlöcher aus. 5. Atmen Sie normal. 6. Wiederholen dasselbe.
c. Shitali Pranayama – Atemübung mit zum Rüssel geformter Zunge
1. Sitzen Sie aufrecht in Padmasana – Lotus Stellung oder einer anderen meditativen Stellung. Atmen Sie aus. 2. Formen Sie Ihre Zunge zu einem Rüssel, wie bei einem Vogel. 3. Saugen Sie nun die Luft durch die zum Rüssel geformte Zunge und machen dabei ein Geräusch, das wie – ssssssi- klingt. Behalten Sie die Luft solange wie möglich. 4. Atmen Sie die Luft durch beide Nasenlöcher aus.. 5. Atmen Sie normal. 6. Wiederholen dasselbe.
d. Ujjayi Pranayama – Atemübung mit voll-ausgeweiteten Lungen. 1. Sitzen Sie aufrecht in Padmasana – Lotus Stellung oder einer anderen meditativen Stellung. Atmen Sie aus. 2. Atmen Sie langsam durch beide Nasenlöcher. Sie sollten den Durchzug der hereinkommenden Luft am oberen Gaumen fühlen und ein Zischlaut – sa - sollte in der Kehle generiert werden. 3. Füllen Sie ihre Lungen komplett und halten für einige Sekunden die Luft an. 4. Atmen Sie langsam und kontinuierlich aus, bis die Lungen leer sind. 5. Entspannen Sie sich im Shavasana.
C. Heilendes Mantra:
Dieses Mantra bezieht sich auf Swadistana Chakra [ das zweite Chakra von unten].
Symbol des Swadistana Chakra
1. Sitzen Sie aufrecht in Padmasana – Lotus Stellung oder einer anderen meditativen Stellung. Atmen Sie aus. 2. Visualisieren Sie das Symbol mit dem Wasser in der Mitte. 3. Atmen Sie langsam fünfmal tief ein und aus. 4. Konzentrieren Sie sich nun auf Ihr Kreuzbein, wo der zweite Chakra liegt und atmen Sie weiterhin kontinuierlich weiter ein und aus. 5. Summen Sie das heilende Beeja Mantra “ VAM” and und wiederholen Sie es zehn Mal. 6. Liegen Sie auf dem Rücken und entspannen die unteren Regionen Ihres Körpers, die Beine und die Oberschenkel. 7. Beugen Sie die Beine, die Füße sollten die unteren Knochen am Bauch berühren und atmen Sie tief ein und aus. 8. Lassen Sie Ihre Knie zur Seite fallen und berühren Sie langsam den Boden 9. Sie können nun zur ursprünglichen Position zurückkehren. 10. Entspannen Sie sich im Shavasana.
D. Kur zu Hause:
1. Nehmen Sie dreimal täglich Sesampuder mit Rohrzucker. 2. Nehmen Sie zweimal täglich Stachelbeerensaft zu sich. 3. Nehmen Sie zweimal täglich ein Glas Milch mit gemixten Spargel 4. Mischen Sie zehn Datteln und fünf Mandel zu einer Paste und lassen Sie diese Mixtur über Nacht in Ziegenmilch ruhen, sollte ein Mal täglich mit Honig genommen werden. 5. Trinken Sie zweimal täglich Bockshornkleepuder gekocht mit einem Glas Milch |