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| 3. Ayurveda in den westlichen Wissenschaften |
Bei vielen Gebildeten herrscht immer noch das Vorurteil, dass wissenschaftliches Denken westlichen Ursprungs ist, basierend auf das klassische Griechenland. Diese Ansichten ignorieren den wesentlichen Einfluss anderer Kulturkreise auf die Wissenschaften. Wer weiss heute noch, dass die Zahl Null auf Erkenntnisse indischer Mathematiker zurückgeht bzw die Astronomie entscheidend durch die Ägypter geprägt wurde. Der Beispiele gibt es viele.
Auf dem indischen Subkontinent werden heutzutage mehrere hundert Millionen Menschen durch Ayurveda medizinisch versorgt, es gibt an die 350.000 Ayurveda Ärzte und allein in Indien an die 200 Colleges, an denen ayurvedische Heilkunde gelehrt wird. Auch in der Indologie, dominiert von Sprachwissenschaftlern, spielte die ayurvedische Forschung bis dato keine Rolle. Es galt die Hypothese, je weiter man in die Geschichte zurückblickt, desto primitiver müssen die Vorstellungen der Menschen sein, die sie sich von der Welt und ihrem Leben gemacht haben.
Von einigen Wissenschaftlern wird deshalb die berechtigte Frage gestellt, ob Angehörige des westlichen Kulturkreises überhaupt in der Lage sind, indische Medizin zu beurteilen bzw: Haben sie einen Standard, mit dem sie indische Medizin evaluieren können? 4. Grundlagen des Ayurveda |
| Quelle: Raimund Müller |
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